Thailand und nur eine Frage: "Tuk-Tuk?"

Hab mich im letzten Artikel etwas vertan, die Insel gehoerte noch zu Malaisia. War rellativ touristisch und damit teuer, was mich nach wenigen Tagen weiter getrieben hat. Sehr viel Spass gemacht hat ein kleines (125cc) Motorrad mit dem ich ueber die Bergige Insel geheitzt bin. Man kann Busse auch links ueberholen (bei Linksverkehr versteht sich)! Als es dann nach Thailand ging war meine erste Station Krabi. Angekommen bin ich mit nem Bus um 1 Uhr Nachts, nach 5h Fahrt. Ich war einer von 3 Personen die dort ausgestiegen sind (am Stassenrand). Ich wurde geweckt, solle mich beeilen der Bus faehrt sonst weiter, schnappe mir den kleinen und grossen Rucksack und da stehe ich mitten in der Nacht auf einer fast verlassenen Stasse. "Motorbike?" Selbst mitten in der Nacht steht dort einer, der dich fahren will, super. Nach 5m auf dem Bike (Rucksack ueberstehenderweise auf dem Ruecken) realisiere ich, dass etwas anders ist als in Malaisia. Es ist etwas windig um die Augen, was bedeutet, dass meine Brille noch im Bus und somt auf dem Weg nach Puket ist. Na super wenns jetzt noch regnen koennte FUCK! Mein Fahrer versucht noch die Busgesellschaft (seine Frau arbeitet fuer die) zu erreichen, leider um diese Zeit zwecklos. Ich soll doch morgen gegen 6 zur Busstation kommen, dann koennten die das regeln. Er faehrt mich zu nem Guesthous von nem Freund , was jedoch zu teuer ist und so suche ich zu fuss gegen 2 Uhr in nem dunklen schaebigen Teil einer mir unbekannten Stadt nach einer Bleibe. Ein betrunkener, dreckiger, voellig verwahrloster Mann bringt mich zu einem Guesthous, dessen Besitzerin im Eingang schlaeft. Fuer einen ganz guten Kurs bekomme ich nen Zimmer mit Bad und werde auf Wunsch um 6 Uhr geweckt. An der Busstation passiert was schon befuerchtet, der Fahrer tut das was er sollte, er schlaeft und ist nicht erreichbar. Nach dem ich noch 3 mal an 2 Tagen dort war, sollte die gefundene und vom Fahrer aufbewahrte Brille mit einem Bus zurueck kommen. Dies hat 2 mal nicht geklappt, wobei ich jedoch schon ein Ticket nach Bangok hatte. Ende vom Lied ich hab mein Ticket mit 50% Erstattungverfallen lassen und bin selber nach Puket gefahren. In Krabi hatte ich trotzdem ne gute Zeit und war auf ner Insel klettern. Die (internationale) Kletterer die dort rumliefen, sagten mir, dass dies einer der besten Orte weltweit sei. Ganz sicher das beste Klettergebiet in dem ich je war. Einfach der Hammer, supergenial weiss nicht wie ich euch das beschreiben soll. In Puket konnte ich dann gluecklicherweise meine Brille in Empfang nehmen, hatte aber leider nur einen Tag Zeit um mir die Insel anzuschauen. Natuerlich mit nem Moped :)

Am Anbed gings dann ueber Nacht weiter nach Bangok 6,5h im Bus herlich(natuerlich konnte ich nicht schlafen). Dann von der Busstation 1,5h mit nem Lienienbus durch die Stadt zum Flughafen, wo ich Ashley (Kanadierin die ich in Australien in Melbourne kennen gelernt habe) abgeholt habe. Wieder 1h ins Zentrum und da ich nicht in die Backpackergegend wollte haben wir 2h nach ner Bleibe in Chinatown und am Fluss gesucht. Sind dann doch in die beruehmte Khaosan Road zu all den Touristen. Dort ist halt alles viel guenstiger. Mit 6 Euro pro Nacht fuer nen Aircondition room ist man dabei. Essen ist hier extrem guenstig. In kleinen Wagen am Strassenrand sind Wogs eingebaut (alles andere auch, vom Getraenke/Fruechteshop bis zum Juwelier) in denen Reis oder Nudeln mit wahlweise Ei, Fleisch, Gemuese oder als Suppe zubereitet werden. Wie ich finde sehr sauber, gut und mit einem Euro auch guenstig. Im Restaurant zahlt man zwischen zwei und fuenf Euro, je nach Speise, Lage und Einrichtng des Restaurants. Bangok an sich ist gross, laut und voll mit kleinen Menschen. Wir sind viel zu fuss herumgelaufen, was die Menschen dort nicht verstehen, denn jeder besitzt ein Moped, kennt jemanden der ihn faehrt oder heuert einen der 100.000 Tuk-Tuk Fahrer an. So wurden wir an !jeder! Strassenecke und dazwischen noch haufiger, von einem dieser todesmutigen durch den Verkehr nicht zu beeinflussenden Dreiradfahrer angesprochen ob wir ein "Tuk-Tuk?" wollen. Diese Gefaehrte aus Moped mit Anhaenger, Dreirad mit Motor und Dach oder selbst gescheisstem Rahmen mit der Vorderradgabel eines Motorrads und irgendwo untergebrachtem Motor, bringen einen schnell und Guenstig durch den Verkehr.  Das Beste nahe Bangok war der Tiegertempel, der seinen Namen aufgrund zahlreicher zahmer Tieger die von den Moenchen gehalten werden, hat. Man kann sie angucken, Fotos mit ihnen machen, sie streicheln und sogar mit den kleinen spielen. Geld geht an die Moenche die eine Art Zuchtstation/Abenteuertiegerpark aufbauen. Das war eine gigantische Erfahrung, eines der gefaehrlichsten Raubtiere der Welt so nah zu sehen. Nach einer Woche Bangok sind wir weiter, da alles doch irgendwie alles gleich ist. Mit dem Bus/Faehre gings nach Ko Samet einer wunderschoenen Insel suedoestlich von Bangok. Am Strand liegen, schnorcheln und in der eigenen Strandhuette schlafen wahren die Hauptbeschaeftigungen. Nach einigen Tagen Entspannung in wunderschoener tropischer Umgebung sind wir weiter nach Trat, wo wir uns auf dem Markt alle moeglichen leckeren Speisen gekauft haben. Ne Lebesmittelvergiftung gabs gratis dazu. Mich hats nicht so hart getroffen, da ich eh schon etwas krank war (Grippe oder so und noch diverses anderes) fuehlte es sich aber genau so scheisse an. Ashley trafs dafuer um so schlimmer. Gut das das auf dem Weg nach Sihanoukville in Kambodia war und man so was immer gerne in nem Bus hat, der ueber schlechte Strassen in Kambodia schaukelt. Die Bordtoilette ist vor 10 Jahrn mal ausgebaut worden und wurde durch ein Loch im Boden des Busses ersetzt. Die Grenzueberquerung und das Zurechtfinden bis wir endlich in nem Zimmer mit Aircon auf dem Bett lagen war die Hoelle. Sonst verhandel ich sogar gerne ueber Preise, suche zu fuss gute guenstige Hotels, aber in diesem Zustand hat man einfach keinen Bock mehr auf gar nix. Erschwerend kam hinzu das die Leute in Kambodia, was deutlich aermer ist als Thailand, konstant versuchen einem das Geld aus der Tasche zu ziehen. Vieles ist trotz Armut, teurer als in Thailand und die benutzen neben Kambodschanischem Riel (1 Euro = 6000 Riel), den Thailaendischen Baht (1 zu 50) haupsaechlich US Dollar (1 Euro = 1,4$). Man kennt die Preise und Umrechnungskurse nicht, hat keinen Nerv zu verhandeln, dazu ist man krank und die versuchen einem das Geld abzunehmen. War also kein guter Start in Kambodia. Wie alles wieder gut wurde erzaehle ich euch im naechsten Blog.

Bis dahin - macht es gut Michael

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